Auf den Wellen des Lebens
Ich paddle. Ich stehe auf und surfe. Ich falle. Wieder paddle ich, stehe auf und falle. Immer wieder.
Jede Welle trägt. Jede Welle lehrt.
Keine Welle ist besser als die andere.
Sie alle gehören zum Weg.
Hier teile ich Geschichten aus meinem Leben mit dir. Authentisch, wahrhaftig, traumabewusst und mit Humor.
Ich freue mich, dass wir ein Stück gemeinsam mitsurfen.
Hast du Gedanken zu meinen Storys?
Ich freue mich, von dir zu hören. Namaste.
Die große Lüge über Erfolg und warum dein Körper sie durchschaut.
Wir alle haben sie schon verinnerlicht: Erfolg ist Leistung. Sicherheit entsteht nur, wenn wir funktionieren, wenn wir gebraucht werden, wenn wir immer da sind und niemals innehalten. Doch was, wenn genau diese Vorstellung uns krank macht?
Beziehungsfähigkeit: Echte Nähe oder Nervensystem-Regulation?
Beziehungsfähigkeit bedeutet nicht, immer verbunden zu bleiben, sondern Verbindung halten zu können, auch in der Stille. Ich glaube, das ist eines der größten Learnings meiner letzten Jahre und es war alles andere als easy.
Was uns wirklich nährt – vielleicht die wichtigste Frage für 2026.
Ich esse gutes Essen. Nahrhaft, frisch, mit Aufmerksamkeit zubereitet. Und trotzdem kenne ich dieses Gefühl, nicht wirklich satt zu sein. Nicht körperlich, sondern tiefer.
Die Erschöpfung, die nicht weg muss.
Es entspannt etwas tief in mir, wenn ich mir diesen Gedanken erlaube. Dass meine Erschöpfung kein Fehler ist, kein Problem, das schnell gelöst werden muss, sondern ein Teil meiner Geschichte.
Dauer online: Warum wir Ablenkung brauchen und gleichzeitig darunter leiden.
Ich habe in den letzten Monaten viel gelöscht. WhatsApp. Instagram. Facebook und LinkedIn schon lange davor.
Wie ich lernte, unterwegs anzukommen.
Wo gibt es dieses Zuhause eigentlich?
Diese Frage begleitet mich, seit ich denken kann.
Wieder Indien. Wieder mein Herz.
Es ist Anfang September. Den Sommer habe ich auf Koh Phangan in Thailand verbracht. Ohne Social Media, hauptsächlich in Gesellschaft meiner eigenen Person. Es war nicht immer einfach.
Hunger, Sturm und die Kunst des Überlebens.
Ich sitze im Dunkeln, während der Fengal-Zyklon draußen die Welt in eine tosend-feuchte Umarmung zieht. Kein Strom, kein Licht – und keine Mango weit und breit.
Ein Eimer voller Wahrheit.
Es ist der letzte Tag im November 2024. Ich sitze in meinem kleinen Wohnzimmer in Tiruvanamalai und lausche dem unaufhörlichen Regen, der gegen die Fenster prasselt.